Einführung

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Petra ScharlPilze sind hochinteressante Wesen und ihre Biologie ist einzigartig. Sie gehören nicht zu den Pflanzen, denn sie betreiben keine Photosynthese. Pilze sind aber auch keine Tiere. Deshalb bilden sie eine eigene Gruppe innerhalb der Lebewesen.

Die sogenannten Vitalpilze besitzen ein bemerkenswertes Spektrum an Wirkstoffen. Besonders geschätzt werden sie, weil sie das Immunsystem regulieren und Krankheiten vorbeugen, also helfen, die Gesundheit zu erhalten. In Asien haben Vitalpilze eine sehr lange Tradition. Seit Jahrtausenden werden sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als Heilmittel gegen zahlreiche Krankheiten verwendet. Die Erfolge sind zum Teil höchst erstaunlich.

Vitalpilze in der Mykotherpie

In Mitteleuropa sind der große Nutzen und die vielfältigen Wirkungen der Vitalpilze noch wenig bekannt. Aber mit der Mykotherapie – „Mykos“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Pilz“ – hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten auch in der westlichen Naturheilkunde ein eigenständiger Bereich etabliert, der Vitalpilze als Mittel für die Gesundheit und gegen Krankheiten einsetzt. Mittlerweile wurden viele neue Anwendungsbereiche beschrieben.

Vitalpilze sind einzigartig, aber sie sind keine „Wundermittel“. Sie besitzen nachweisbare und inzwischen recht gut erforschte Wirkstoffe, die einen wertvollen Beitrag zur Gesunderhaltung und zur Behandlung von Erkrankungen leisten. Nicht nur Menschen profitieren von den Heilkräften der Vitalpilze, sondern auch Tiere.

Anders als die Schulmedizin, die oftmals nur die Krankheit diagnostiziert und ihre Symptome bekämpft, zielt die Mykotherapie vielmehr auf die Ursachen. Der gesamte Organismus wird gestärkt und im Zentrum steht die Gesundung durch das Wiederherstellen der sogenannten Homöostase. Sie ist erreicht, wenn alle Stoffwechselprozesse des Körpers im Gleichgewicht sind. Vitalpilze unterstützen den Prozess der Homöostase, denn sie wirken ausgleichend zum Beispiel auf die Haushalte von Mineralstoffen und Spurenelementen, Enzymen, Hormonen und Wasser, Elektrolyten und Immunzellen. In vielen Fällen kann darüber hinaus eine Einbeziehung der Schulmedizin beziehungsweise der Veterinärmedizin sinnvoll oder sogar erforderlich sein.

Zwischen dem menschlichen und dem tierischen Organismus gibt es kaum wesentliche Unterschiede. Deshalb haben sich in letzter Zeit auch viele Tierärzte und Tierheilpraktiker mykotherapeutisches Wissen angeeignet und entsprechende praktische Erfahrungen gesammelt. Es zeigt sich, dass Vitalpilze eine sehr positive Wirkung auf die Gesunderhaltung und auf die Gesundung von Tieren haben.

Hier werden nicht wie sonst üblich Substanzen im Tierversuch getestet und dann für Menschen verwendet, sondern Heilmittel, die der Mensch schon nutzt, kommen Tieren zugute. Für mich als Tierheilpraktikerin ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Warum sollten nicht auch unsere Tiere von Produkten profitieren, die sich bei uns Menschen bewährt haben?

Mit einer Mykotherapie können viele Krankheiten von Tieren unterstützend behandelt werden. Vitalpilze werden bei Tumorerkrankungen, parasitärem Befall, Leishmaniose, Borreliose, chronisch obstruktuiver Lungenerkrankung (COPD), Allergien und Entzündungen eingesetzt. Auch bei bakteriellen, fungiziden und viralen Erkrankungen sowie vielen anderen Befunden leistet die Mykotherapie eine wirkungsvolle Unterstützung.

Dem Einsatz von Vitalpilzen in der Tierheilkunde sind keine Grenzen gesetzt. Ganz gleich, ob es sich um Hunde oder Katzen, Pferde, Rinder, Kaninchen oder Vögel handelt: Sie alle können mykotherapeutisch behandelt und präventiv versorgt werden.

Insbesondere Tierhalter sollten sich der großen Verantwortung für die Gesundheit ihrer Tiere bewusst sein. Es liegt zum großen Teil in ihrer Hand, die Haustiere gesund und vital zu erhalten: Artgerechte Haltung und richtige Ernährung, umfassende Fürsorge und nicht zuletzt Liebe sind das A und O in der Gemeinschaft von Mensch und Tier.

In meiner Tätigkeit als Tierheilpraktikerin und mykotherapeutische Beraterin der Gesellschaft für Vitalpilzkunde (GfV e. V.) habe ich in den vergangenen Jahren viele positive Erfahrungen sammeln können. Meine Leidenschaft für die Pilze wuchs in dieser Zeit rasant. Es liegt mir sehr am Herzen, das Wissen über Vitalpilze und ihre Wirkungen möglichst vielen Menschen nahezubringen.

In diesem Sinne hoffe ich, dass Sie meine Begeisterung für die Mykotherapie bei Tieren teilen, und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Petra Scharl
Tierheilpraktikerin und mykotherapeutische Beraterin der Gesellschaft für Vitalpilzkunde e. V.

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